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Mode und Luxus-Accessoires

Konsequente Markenpolitik

gibt Premium-Modesegment neue Wachstumsimpulse Entgegen der allgemein schwierigen Lage im Modemarkt konnten im Edel-Segment die Umsätze des Vorjahres in der Jahresbilanz 2000 gehalten werden. Im internationalen Luxusmodemarkt erweisen sich ein klares Marketingkonzept und die geschickte Diversifizierung des Produkt-Portfolios als die zentralen Erfolgsfaktoren. Unternehmen, die ihren Marken ein unverwechselbares Profil und ein positives Image gegeben haben, stehen daher auf der Gewinnerseite. Als ein weiteres Mittel zur Umsatzsteigerung hat sich die Besetzung von Flächen im Handel bewährt. Gerade Premium-Marken und junge Systemanbieter profitieren von dieser Strategie.

Luxuskonzerne in Goldgräberstimmung

In der internationalen Luxusbranche ist in den vergangenen Jahren das Fusionsfieber ausgebrochen. Luxus-Giganten wie Louis Vuitton Moët Hennessy, Gucci und Prada erweiterten ihre Imperien durch spektakuläre Firmenaufkäufe und Fusionen und festigten so ihre Spitzenposition im internationalen Luxusmarkt. Auch 2001 setzen die Marktführer in der internationalen Luxusmodebranche ihre Jagd nach neuen Marken fort. Kräftige Wachstumsimpulse gingen im letzten Jahr von den niedrigen Wechselkursen des Euros aus, die den europäischen Luxus-Unternehmen weitere deutliche Umsatzsteigerungen bescherten.

Neue Strukturen im Parfümerie-Handel

Die Parfümerie-Branche hat sich im letzten Jahr umstrukturiert: in Parfümerien mit klarer Ausrichtung auf Düfte sowie Fachgeschäfte mit Schwerpunkt auf Pflege. Die Parfum-orientierten Handelsformen bieten bevorzugt Marken mit hohen Investitionen in den Vorverkauf an und fahren den personellen Einsatz zu Gunsten von Verkaufsflächen zurück. Einen stärkeren Schwerpunkt auf Beratung legen Parfümerien, die sich auf Pflegeprodukte mit Wellness-Charakter spezialisiert haben. Pflegende Kosmetik stieg im Parfümerie-Handel überproportional um 4,5% und liegt weiter im Trend. Auch die dekorative Kosmetik legte mit einem Umsatzwachstum von 11,6% im vergangenen Jahr erheblich zu.

Exklusiv-Käufer als Top-Zielgruppe

11% der Bevölkerung (14-69 Jahre) kaufen vorwiegend exklusive Marken. Diese 6 Millionen einkommens- und konsumstarken Personen haben breit gefächerte Interessen, wobei die eigenen Bedürfnisse einen hohen Stellenwert einnehmen. Bekleidung liegt in der Interessenskala vor der Körperpflege auf dem ersten Rang. Auch zu Parfums und Armbanduhren besteht eine hohe Affinität. Dem Luxus zugewandt ist vor allem die Erbengeneration. Sie genießt das Leben und gönnt sich gerne das Besondere.

Publikumszeitschriften hoch im Kurs

Zeitschriften bleiben das wichtigste Medium im Modemarkt. Auf Publikumszeitschriften entfielen im letzten Jahr mehr als die Hälfte des Werbevolumens in den modischen Outfit-Märkten. Für Oberbekleidung wurde im Schnitt zu 51% per Zeitschriftenanzeigen geworben. Im Marktsegment Damenbekleidung lag der Zeitschriftenanteil sogar bei 68%, im Bereich Herrenbekleidung bei 62%. Auch bei der Sport- und Freizeitkleidung und Lederwaren spielen Zeitschriften eine große Rolle. Nur bei den Jeans-Herstellern nimmt TV-Werbung einen höheren Rang im Mediamix ein.

Information toppt Lifestyle

Die Ausweitung des Stammgeschäftes auf Lizenzprodukte forciert den Trend zur Positionierung von Mode-Produktlinien als Lifestyle-Marken und führt zur Auflösung der Geschlechtergrenzen. Mode-Hersteller bieten zunehmend Produkte für Damen und Herren an und werben bei beiden Geschlechtern um Sympathien. Die Infomagazine FOCUS, Stern und Spiegel erreichen männliche und weibliche Qualitätskäufer kostengünstig und reichweitenstark. In gehobenen Modezielgruppen nimmt das moderne Nachrichtenmagazin FOCUS nach Reichweite den Spitzenplatz im Zeitschriften-Ranking ein. Nur in der Zielgruppe der Exklusivkäuferinnen können sich lifestyleorientierte Edelmagazine auf den vorderen Plätzen behaupten.

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